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BallinStadt

Port of Dreams - BallinStadt - Auswanderermuseum Hamburg

BallinStadt
Port of Dreams – Das Auswanderermuseum
Veddeler Bogen 2
20539 Hamburg
Tel. 040 31979160

Das Museum BallinStadt   Port of Dreams – das Auswanderermuseum eröffnete im Juli 2007 auf der Hamburger Elbinsel Veddel, dort wo zu Beginn des vorigen Jahrhunderts Massenunterkünfte für Tausende von Auswanderern errichtet worden waren. Diese Auswanderer aus ganz Europa suchten in der Zeit von 1850 bis 1938 über eine Schiffsreise ab dem Hamburger Hafen ihr Glück in einem anderen Teil der Welt, bevorzugt in den USA. Den Auswandererbaracken und ihren kurzzeitigen Bewohnern widmet sich das Museum.

Point_of_dreams

Ausstellungsaufbau

Das Museum besteht aus drei Gebäuden.

Haus 1 beinhaltet das Foyer mit Kasse (Infopoint) und ein Forschungszentrum, in dem über Internet-Terminals kostenlos Ahnenforschung betrieben werden kann (wanderten meine Vorfahren aus und wurden hier erfasst ?) sowie Räume für Sonderausstellungen und –veranstaltungen.

Die eigentliche Ausstellung mit dem Titel Port of Dreams findet sich in Haus 2. Ein Rundgang schildert die Beweggründe der Auswanderer, ihre Ankunft in Hamburg, die Schiffsreise und letztich die Ankunft in Amerika mit historischen Exponaten, Audio- und Videopräsentationen sowie Beschreibungen auf Deutsch und Englisch. Insbesondere für Kinder und Jugendliche gibt es das Auswandererspiel Simmigrant, mit dem man sich in einen Auswanderer der alten Zeit versetzen kann (an der Kasse kostenfrei erhältlich).

Haus 3 veranschaulicht das frühere Leben in den Auwandererbaracken zwischen 1901 und 1934. Außerdem befinden sich hier ein Shop und das Restaurant „Nach Amerika“ (Speisekarte als Download im Internet; das Matjesfilet mit Hausfrauensauce und Bratkartoffeln ist zu empfehle: schmackhaft, überschaubare Portion, angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis = 8,50 Euro).

Für einen ausführlichen Rundgang sind mehrere Stunden einzuplanen (ausgiebiger Ausstellungsrundgang ca. 2 Stunden).

Erzählt werden nicht allgemeine Daten und Fakten, sondern primär geht es darum, Einzelschicksale mit Motiven und Werdegang darzustellen. Beispielhaft dafür ist die Geschichte der Hedwig Braig, wie sie der Focus in seinem Artikel „Am vierten Tag hat er sie geküsst“ nacherzählt:

http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/deutschland/auswanderermuseum_aid_264040.html

Einen guten Eindruck vom Museumsrundgang gibt die Internetseite von Elfie Langenkamp „Auswandern um 1900: Die Ballin-Stadt“:

http://elfie-langenkamp.suite101.de/ballin-stadt-a82925

Die Ausstellung aus Kindersicht schildert Kinderlebnis in „Ballinstadt: Hamburg“:

http://www.kindererlebnis.de/ballinstadt.htm

BallinStadt_außen
Foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:BallinStadt_in_Hamburg-Veddel_4.jpg?uselang=de

Flyer

Der Flyer der BallinStadt mit den zusammengefassten wichtigsten Informationen ist als Download ebenfalls im Internet erhältlich. Nach dem Stand Sommer 2011 können Sie diesen Flyer auch hier herunterladen (pdf-Datei).

Mein Eindruck

Das Museum setzt Videos und Hör-Stationen zur Wissensvermittlung ein, es bietet insbesondere für Kinder und Jugendliche Frage- und Antwort-Interaktionen und ist für sein Konzept preisgekrönt.Horer01Aber: dies funktioniert nur, wenn man das Museum in Ruhe durchstreifen kann. Sind viele Besucher da, insbesondere Kindergruppen, erreicht die Präsentation ihre Grenzen: anstehen an den Hör-Stationen (1 Person je „Hörer“), Text der Videos ist bei nicht mehr leiser Umgebungskulisse kaum mehr zu verstehen – alternative Audio-Guides fehlen.

Von Raum zu Raum ist die Präsentation ähnlich und damit letztlich ermüdend. Wer allerdings ein Fan von Hörbüchern ist und Ruhe vorfindet wird zufrieden bis begeistert sein.

Geschichte

Stephan Orth skizziert in dem Spiegel-Artikel „Traum vom goldenen Westen“ die geschichtlichen, insbesondere wirtschaftlichen Hintergründe der Auswandererhallen:

http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,491947,00.html

Noch komplexer beschreibt dies der Wikipedia-Artikel BallinStadt:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ballinstadt

Zur Geschichte der deutschen Amerika-Auswanderer im 19. Jahrhundert siehe auch den Zeit-Artikel „Der große Aufbruch“

http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/03/Massenauswanderung

Albert Ballin

Albert_Ballin
Foto: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Albert_Ballin_2.jpg?uselang=de
Albert Ballin war ein Mann aus dem jüdischen Kleinbürgertum und zunächst erfolgreicher Inhaber einer Auswandereragentur bevor ihm 1886 die Leitung der Passagierabteilung der HAPAG (Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Actien-Gesellschaft, auch Hamburg-Amerika Linie oder kurz Hapag) übertragen wurde. Ab 1888 wurde er Mitglied des Direktoriums und ab 1899 Generaldirektor der HAPAG. Unter seiner Leitung betrieb die HAPAG schnelle und große Dampfer, wurde zur größten Schifffahrtslinie der Erde und errichtete zur Sicherung des Auswanderergeschäfts die Ausländerhallen.

 

Internetseiten zu Albert Ballin:

ein Porträt in Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Ballin
ein Porträt im Stadtwiki Cuxhafen
http://www.cuxpedia.de/index.php/Ballin,_Albert
„Der Reeder des Kaisers und seine Biografie“ ein Artikel vom Februar 2004
http://www.cosmopolis.ch/cosmo56/albert_ballin.htm
ein Artikel der Zeit „Kaiserreich – Auf hoher See“
http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2010/04/Albert-Ballin
 

Internetseite des Museums

http://www.ballinstadt.de/

Anfahrt

http://www.ballinstadt.de/BallinStadt_Auswanderermuseum_Hamburg/Anreise.html

Die Internetseite beschreibt detailliert die Möglichkeiten der Anfahrt zum Museum (S-Bahn, Auto, Barkasse, Maritime Circle Line, Deutsche Bahn)


Größere Kartenansicht

 

Preise und Öffnungszeiten

Geöffnet April bis Oktober täglich von 10 – 18 Uhr, November bis März täglich 10 bis 16.30 Uhr

Eintrittspreis für Erwachsene 12 Euro, Familie (2 Erwachsene + 2 Kinder) 25 Euro

Weitere Einzelheiten auf der Internetseite

http://www.ballinstadt.de/BallinStadt_Auswanderermuseum_Hamburg/Informationen_Preise.html

Es gibt vielfältige Möglichkeiten, den Eintrittspreis zu ermäßigen, z.B. mittels der Hamburg Card, der App SmartTourist für das IPhone (App ist kostenlos, Ermäßigung 2 Euro), mit einer Karte der Maritime Circle Line usw.

Stand: Oktober 2011

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